Podiumsdiskussion

KEIN PRIMA KLIMA - Was müssen wir ändern, um die Erde zu retten?

 

Hitzewelle, Starkregen, Tornados und massive Ernteausfälle durch Dürre – der Klimawandel ist durch eine einzigartige ganze Serie verheerender Wetterextreme der letzten Jahre nicht mehr zu übersehen!

Doch die Probleme sind hausgemacht - wir beuten unseren Planeten aus wie nie

zuvor in der Geschichte. Energiehunger, Fleischkonsum in Massen, Autoabgase und Vielfliegerei treiben diesen Kreislauf an. 

Welche nachhaltigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen sind also dringend notwendig? Hat die internationale Politik beim Klimaschutz trotz aufwändiger Klimaabkommen versagt?

Der aktuelle US-Präsident jedenfalls hält die globale Erwärmung lediglich für eine Erfindung der Chinesen. Auch Deutschland gilt für so manchen Kritiker und Experten schon lange nicht mehr als Vorreiter beim Klimaschutz.

 

Trotz einzelner Maßnahmen liegen die Entscheidungen für unser klimawirksames Verhalten immer noch bei uns selbst. Müsste die Politik bei unserem Konsum nicht radikaler eingreifen und die Verschwendung von fossilen Energien bestrafen – mit höheren Steuern oder Abgaben? Braucht es (Fahr-)Verbote? Oder wie sollte jeder einzelne von uns das eigene Verhalten ändern?

 

Eine spannende Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen zu dem Thema Klimaschutz – eine der existenziellen Fragen unserer Menschheit.

 

Wann?

27.11

18:30 - 20:00

 

Wo?

Nürnberg

Lange Gasse 20,

BISSANTZ-Hörsaal H6 

 



Unsere Gäste:

Richard Mergner

 - Landesvorsitzender des BUND Naturschutz und verkehrspolitischer Sprecher des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)-

 

 

Richard Mergner, Jahrgang 1961, Diplom Geograph, hat Regionalplanung und Wirtschaftsgeographie in Freiburg und Bayreuth studiert. Von 1990 bis 2002 war er Fachreferent in der Landesfachgeschäftsstelle Nürnberg des BUND Naturschutz in Bayern e.V. - zuerst als Campaigner für das Volksbegehren „Das Bessere Müllkonzept“, dann als Regionalreferent für Mittel- und Oberfranken. Von 1998 bis 2002 leitete er das bayernweit zuständige Verkehrsreferat des Verbandes.

2002 – 2018 war er Landesbeauftragter des BUND Naturschutz in Bayern und hat damit die gesamte fachpolitische Arbeit des Verbandes verantwortet.

Richard Mergner ist seit 1999 ehrenamtlicher verkehrspolitischer Sprecher des BUND und Leiter des Arbeitskreises Verkehr sowie seit März 2007 stellvertretender Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des BUND. In der „Allianz Pro Schiene“, dem deutschlandweiten Bündnis für sicheren und umweltfreundlichen Schienenverkehr, vertritt er den BUND ebenfalls als stellvertretender Vorsitzender.

Seit April 2018 ist Richard Mergner Vorsitzender des BUND Naturschutz, Bayerns größtem und ältestem Natur- und Umweltschutzverband.    

Susanne Leifheit

- Leitung Außenbeziehungen und Nachhaltigkeit Volkswagen Nutzfahrzeuge -

 

 

 

Dr. Susanne Leifheit leitet die Abteilung Außenbeziehungen und Nachhaltigkeit bei der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge. Als eigenständige Marke im Volkswagen Konzern ist Volkswagen Nutzfahrzeuge für die leichten Nutzfahrzeugen, Großraumlimousinen und Reisemobile verantwortlich. Neben der Weiterentwicklung erfolgreicher Baureihen wie Transporter, Caddy, Crafter und Amarok und der Entwicklung neuer Fahrzeugtypen gehören auch der Auf- und Ausbau neuer Dienstleistungen und Mobilitätslösungen im Bereich Elektromobilität, Smart Mobility, mobile Online-Dienste und Digitalisierung sowie autonomes Fahren zu den wichtigsten Handlungsfeldern. Dabei hängt die Zukunftsfähigkeit von Volkswagen Nutzfahrzeuge davon ab, dass Verantwortung und Nachhaltigkeit gelebt werden. Volkswagen Nutzfahrzeuge engagiert sich daher auch in der ganzheitlich angelegten Projektinitiative „Urbane LogistikHannover“, die unter anderem durch Fr. Dr. Leifheit mit aufgebaut wurde und gemeinsam mit vielen Vertretern der Stadt, der Wirtschaft und Wissenschaft an nachhaltigen Lösungskonzepten für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsverkehr arbeitet. Darüber hinaus wurde Dr. Susanne Leifheit in den Klimaweisenrat der StadtHannoverberufen, der als unabhängiges Gremium Impulse für die kommunale Klimaschutzarbeit geben soll.

 

Bärbel Höhn

- Grüne, Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestags a.D. -

 

 

 

Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) war von 1995 bis 2005 Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Zwischen 2005 und 2017 hatte sie einen Sitz im Bundestag inne und war dort zuletzt als Vorsitzende im Umweltausschuss tätig. Seit November 2017 ist Bärbel Höhn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit die Energiebeauftragte für Afrika. In ihrem Programm fordern die Grünen eine Wende der Deutschen Klimaschutzpolitik, ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen sowie die Einführung einer CO2-Steuer.


Dr. Heinrich Bottermann

- CDU, Staatssekretär Umweltministerium in NRW -

 

Seit dem 30. Juni 2017 ist Dr. Heinrich Bottermann Staatssekretär im Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen als Staatssekretär tätig. Vorher war der ausgebildete Veterinärmediziner Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück. Die CDU fordert „gute Umwelt und gute Wirtschaft“, lehnt starke staatliche Eingriffe beim Klimaschutz ab und möchte stattdessen auf marktwirtschaftliche Instrumente und den Einsatz modernster Technologien setzen.

Roland Gramling

 

 

- Pressesprecher WWF -

 

 

Exil-Franke Roland Gramling wechselte nach dem Studium des Online-Journalismus in die PR und Pressearbeit. Seit 2008 ist er Pressesprecher des WWF (World Wide Found For Nature). Der WWF will laut seiner Mission die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt stoppen und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur im Einklang miteinander leben. Dies soll durch die Zusammenarbeit mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, der Politik, aber auch Unternehmen erreicht werden.

Prof. Dr. Thomas                 Mölg

- Professor für Klimatologie, Institut für Geographie an der FAU -

 

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